Polizeigewalt unbestätigte Augenzeugenberichte

Gastronomin erleidet Kniescheibenbruch

Eine Gastronomin mit dem Pseudonym JANK berichtet auf taz.de darüber, wie sie einen Kniescheibenbruch erlitt:

7. Juli, Otzenstraße, 21.50 Uhr

Anwohner versuchen, eine Barrikade zu löschen, ich stehe daneben und überlege gerade, ob die noch Hilfe brauchen. Die Situation ist ruhig. Die Polizeieinheit, die gerade verschwunden ist, kommt zurück. Ab dann geht alles sehr schnell. Der Gruppenführer kommt auf uns zu, ich hebe die Hände und sage: „Wir sind Anwohner und wollen nur löschen.“ Er versteht, der ganze Zug kommt zum Stehen. Nur einer versteht nicht und kommt aus der zweiten Reihe vorgeschossen und schubst mich mit voller Wucht. Ich fliege sehr weit, knalle mit Kopf und Knie irgendwo gegen. Leute helfen mir, der Einsatzleiter kommt zu mir und entschuldigt sich. Auf meine Forderung kommt auch der sehr junge Polizist zu mir und entschuldigt sich. Er hat nicht mehr durchgesehen. Dann Krankenhaus, Diagnose: Kniescheibenbruch. Montag OP. Sechs Wochen Ausfall. Bitte keine Diskussionen darüber, wer gut ist und wer schlecht. Die Geschichte zeigt einfach, wie gefährlich es ist.

Hat jemand die Szene beobachtet und/oder Foto-/Videomaterial zu dem Vorfall?

Anmerkung der Redaktion zu Augenzeugenberichten:

Bei unbestätigten Augenzeugenberichten haben wir nur einen Bericht, eine Schilderung oder einen Tweet und keine weiteren Belege. Wir können als Redaktion nicht überrpüfen, ob sich der Sachverhalt so zugetragen hat. Falls jemand die Situation beobachtet, gefilmt hat oder weiß, wo es Foto/Filmmaterial gibt, dann freuen wir uns über Zuschriften, die der Verifizierung des Augenzeugenberichtes dienen.