Dokumentation

Wir dokumentieren Polizeigewalt und Grundrechtsverletzungen

Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die gegen den G20-Gipfel in Hamburg protestiert haben. Wir sind alle der Ansicht, dass der G20-Gipfel eine völlig neue Dimension in Sachen Verletzung von Grundrechten und rechtswidriger Polizeigewalt darstellt. So etwas war in Deutschland in den letzten Jahren, auch beim G8-Gipfel in Heiligendamm, nicht zu beobachten. Besorgt um die Grundrechte und um den Zustand der Demokratie haben wir uns entschlossen, die unzähligen im Internet vorhandenen Materialien zu dokumentieren, zu kategorisieren und zu verschlagworten. Wir wollen damit das Ausmaß der Übergriffe zeigen und unseren Beitrag für die Aufklärungsarbeit rund um den G20-Gipfel zu leisten.

Methodik

Diese Seite sammelt Fälle, die für die Redaktion wie rechtswidrige Polizeigewalt aussehen. Wir versuchen bei jedem dokumentierten Fall so viele Informationen wie möglich zu bekommen. Den Zeitpunkt des Vorfalls könnt ihr, je nachdem wieviele Informationen wir haben, am Zeitpunkt der Veröffentlichung des jeweiligen Beitrages ablesen. Die Kommentare unter den einzelnen Fällen sollen nicht zur Diskussion, sondern nur zur Ergänzung von Links & Quellen genutzt werden. Wir werden alle anderen Kommentare löschen. Die Hinweise werden alle abgearbeitet, wir melden uns in der Regel nicht zurück, sondern aktualisieren die Fälle oder legen neue an.

Forderungen

Wir fordern eine Untersuchung der Geschehnisse rund um den G20-Gipfel und hoffen, dass eine Vielzahl von Übergriffen vor Gerichten landet. Wir fordern gleichzeitig eine Abrüstung bei der Polizei, insbesondere was den inflationären Gebrauch von Pfefferspray angeht.

Kontakt

Wir sind erreichbar über mail@g20-doku.org (PGP-Key und Fingerprint: 4CF4 938C 985C 3C02 6055 874B 35C2 3EB9 0CBF D7EF).

Spenden

Uns erreichen immer wieder Anfragen, ob man uns spenden kann. Das freut uns sehr, aber es gibt andere Strukturen rund um den G20-Gipfel, die diese Unterstützung gerade dringender brauchen.

Keine rechtliche Beratung

Wir können keine rechtliche Beratung leisten, empfehlen aber Journalist/innen sich mit ihren Verbänden in Kontakt zu setzen. Anderen Privatpersonen empfehlen wir anwaltlichen Beistand zu suchen und sich über Verfahren beraten zu lassen. Wir freuen uns, wenn wir über den Verlauf und Ausgang der Verfahren informiert werden und dies hier in die Berichterstattung einfließen lassen können.

Presseschau

netzpolitik.org (12. Juli 2017): G20-Doku: Materialsammlung zu Polizeigewalt und Behinderung der Presse

neues deutschland (13. Juli 2017): Polizeigewalt bei G20 wird dokumentiert

Vice Motherboard (13. Juli 2017): “Gipfel der Polizeigewalt”: Neues Portal dokumentiert Übergriffe mit Videos und Fotos

taz.de (13. Juli 2017): Alles richtig eskaliert?

stern.de-Ticker (14. Juli 2017): 9.34 Uhr: Olaf Scholz: “Polizeigewalt hat es nicht gegeben”

futurezone.at (14. Juli 2017): Twitter blockiert offenbar Link zu G20-Doku-Website, Überschrift nach Update: Aufregung um Twitter-Blockade von Link zu G20-Doku-Website

netzpolitik.org (14. Juli 2017): Twitter sperrt Dokumentation von Polizeigewalt zum G20

Berliner Morgenpost (14. Juli 2017): Twitter blockierte Hinweise auf Seite zu G20-Polizeigewalt